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Christoph Hoch

Kremstal | Hollenburg

Am Beginn der schäumenden Weine von Christoph Hoch stand die Kritik eines Freundes an einer Fassprobe eines 2012er Stillweines: „Der hat so viel Säure, da kannst Du nur Schaumwein daraus machen!“ Wieso eigentlich nicht, dachte Christoph und begann zu recherchieren. Schließlich sind kalkhaltige Böden wie sie in Hollenburg vorherrschen auch das Fundament des Champagners. Auf der Suche nach Weingütern die ihm Informationen geben könnten freundete er sich mit den ebenfalls biodynamisch arbeitenden Champagnerwinzern de Sousa, Tarlant und Laherte an. Benoit Tarlant gab ihm 12 gebrauchte Champagnerfässer, die nie chemisch gereinigt wurden und noch die intakten Hefen und Bakterien besitzen, welche den Wein positiv beeinflussen. Tarlant wettete mit ihm, er würde es nicht schaffen, einen Pet Nat mit konstanter Qualität und kaum Flaschenunterschieden zu produzieren (sonst müsse er die Fässer bezahlen). Für die Champagnerbarriques wurde der älteste Keller der Familie Hoch aus dem Jahr 1640 zum Schaum – und Perlweinkeller, da er mit 16°C etwas wärmer ist als der Stillweinkeller und die Mikrobiologie anders beeinflusst. Der Kalkspitz eine Kombination aus verschiedenen Rebsorten und Chargen, aus rustikalen und fruchtigen Geschmackselementen. Der Wein wird ganz trocken, mit maximal 11% Alkohol und einem Kohlensäuredruck von unter 3 bar. Von uns wird er liebevoll Piratenbier genannt und ist schon jetzt unsere Nummer 1 für den Sommer!